Wenn Eltern die Wahl haben

Unter diesem Titel befragte das Forsa-Institut im Auftrag der Zeitschrift ELTERN Mütter und Väter über Wünsche und Forderungen an die Politik zum Beginn desangesichts des Bundestagswahlkampfes.

Deutsche Eltern sind wählerisch Wenn wir bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 unsere Stimmzettel abgeben, dann wählen wir nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kinder. Aber wie steht es um die Familienpolitik? Was wünschen wir uns von der nächsten Regierung? Um das herauszufinden, hat ELTERN in einer repräsentative forsa-Umfrage 1.000 Mütter und Väter von Kindern unter 18 Jahren befragt. Hier die Ergebnisse: ELTERN

Und die Debatte in den Print-Medien folgt auf dem Fuße:
Kümmert euch! fordert die taz
Haben Parteien keine Ahnung von ihren Wählerinnen und Wählern? Machen PolitikerInnen immer genau das, was das Volk nicht will und nicht braucht? Ja – behauptet jedenfalls der Stammtisch. Und häufig ist das nicht mal falsch.

Ohrfeige für Kristina Schröder konstatiert die Süddeutsche Zeitung Die Stoßrichtung der Familienpolitik geht an den Vorstellungen vieler Eltern vorbei. Mütter und Väter befürworten oft sehr viel klassischere Leistungen als von Politik und Wirtschaft propagiert, zeigt eine Studie. Doch sind sie auch gezwungen, sehr viel traditioneller zu leben, als es ihrem Wunsch entspricht.

Eltern mit Realitätssinn Was nach einem überkommenen Familienbild aussieht, ist heute oft schlicht Realitätssinn. Es ist eine Horrorvision – für diejenigen, die für die Frauen ein anderes Leben vorgesehen haben. WAZ

In diesem Zusammenhang wird erneut über das Ehegattensplistting diskutiert:
Ehegattensplitting ist für Familien unentbehrlich SPD, Grüne und Linke arbeiten an der Abschaffung des Ehegattensplittings. Das zwingt Familien jedoch Kinder vom ersten Geburtstag bis zum Abitur in Betreuung zu geben, anstatt frei zu entscheiden. Die Welt

An den Wünschen von Eltern vorbei Seit Jahren streiten Experten aller Parteien über das Ehegattensplitting. Manche wollen es gar ganz abschaffen. Und dann das: Laut einer Umfrage wollen 81 Prozent der Eltern dieses Steuermodell behalten. Ob das Signal der Wähler in Berlin verstanden wird? Süddeutsche Zeitung

Artikel von

2 Töchter, 1 Sohn, verheiratet, Online-Redakteurin, Coach

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