Weiblich dominierte Pädagogik: müssen Jungs “verweiblichen” – als “Anpassungsleistung”?

Hoch im Baum-man sieht sie kaum - Moterhbook

Einer Freundin – Mutter von zwei erwachsenen Söhnen – wurde von einem Sohn der Link zu diesem Artikel von dem inzwischen verstorbenen Pädagogen Wolfgang Bergmann geschickt:

“Jungs von heute – verweiblicht und verweichlicht”

Die Rollenbilder von Mädchen und Jungen verändern sich in rasantem Tempo und scheinen manchmal schon fast zu “verwischen”… Mädchen zeigen bessere Leistung in der Schule und an den Universitäten – Mädchen fügen sich leichter in Schulsysteme ein und können lange stillsitzen ohne zu stören – junge Frauen stoßen immer noch an die “gläserne Decke” und werden dann häufig ausgebremst.

Jungen gelten als unbequemer, ihnen fällt es viel schwerer stillzusitzen und sie kommunizieren auf einer anderen Ebene – haben häufiger Schulprobleme oder ADHS – tragen Konflikte weniger verbal aus und viele lieben “Kräftemessen” in jeder Form. Wenn sie den Nachmittag hoch oben auf einem Baum verbringen können sind sie glücklich und wenn man allen Kindern das ganze Spielzeugsortiment anbietet, neigen kleine Jungs dazu, den Puppenwagen als Transporvehikel für Spielzeugautos zu benutzen…

Unser Schulsystem wird in vielen Punkten weiterentwickelt: das Einschulungsalter wurde herabgesetzt, die Schultzeit verkürzt, die Ganztagsschule verbreitet sich rasant – keiner dieser Punkte kommt unseren Jungen zugute!

Könnten Jungen in der Schule ihren Bewegungsdrang und ihre Wettbewerbs-Neigung besser ausleben, würde sie in ihrer Entwicklung nicht ständig ausgebremst. Wer selbst Söhne und Töchter hat, weiß wie groß Geschlechtsunterschiede sein können. Diese Tatsache kann auch keine Genderdebatte wegdiskuiteren. Voraussetzung für eine “artgerechte” Entwicklungsmöglichkeit von Kindern ist ihre Anlagen als Qualitäten und Potenziale zu erkennen.

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4 Kinder, 1 Enkel, 1 Ehemann, Mompreneur: Gründerin der AKADEMIE FÜR MATRISOPHIE® mit MOTHERBOOK®, BLOMM + ...

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