Über das Portal niesolo – anders arbeiten mit Familie

 

Wir hatten auf unserem MOTHERBOOK®-Blog schon Silke von Niesolo als Mompreneur interviewt und vorgestellt. Jetzt ist mein Profil neben mehreren anderen auf dem Portal von niesolo online. Initiativen, Portale und Gründungen dieser Art sind ein neues Phänomen und zeigen sehr deutlich, wie Mütter dabei sind zu erkennen zu welchen interessanten und kreativen Erneuerungen sie fähig sind. Berlin ist die Hauptstadt der Gründer in Deutschland, hier ist eine perfekte Atmosphäre und ein inspirierendes Umfeld für Entrepreneure, die groß und neu denken. Die kreativen Aufgaben eines Entrepreneurs bedeuten nichts anderes, als sich in ein zu lösendes Problem hineinzudenken und neuartige Lösungsansätze zu finden, die dann, wenn sie funktionieren, in ein skalierbares Geschäftsmodell münden. Dieses ist dann im Idealfall erfolgreich und ist möglicherweise wegweisend für neue weitere “Modelle”.

Auf diese Weise sind in den letzten Jahren viele Startups entstanden, die es geschafft haben sehr “frischen Wind” in die Praxis der Unternehmensgründungen zu bringen. Wie nebenbei hat sich hier eine neue Gruppe und ein neuer Typ von Gründern entwickelt. Diese Gruppe ist noch klein – sie befindet sich noch in einer kleinen, aber stetig wachsenden Minderheit… Dazu muss hier ergänzend festgestellt werden, dass in Berlin nur 13% der Startups von Frauen gegründet werden, was eine sehr erstaunliche Tatsache ist. Viele der Gründer kommen mit toughen Geschäftsideen von den typischen “Elite-Business-Schools”. Aber hier entwickeln sich gerade neue Grüderpersönlichkeits-Profile. Von den gründenden Frauen ist wiederum nur ein kleiner Teil bereits Mutter, denn die meisten versuchen in ihrer noch kinderlosen Lebensphase den Einstieg in ein Startup-Business.

Statups und Gründungen sind nicht immer nur dann erfolgreich, wenn sie die dafür typischen Merkmale, die sich in dieser Szene inzwischen herausgebildet haben, aufweisen. Die Erfolgreichsten unter ihnen sind immer wieder völlig überraschende Ideen, die mit Enthusiasmus und visionären Ansätzen in der Problemlösung bahnbrechend sind. Entfernt man sich von der Vorstellung, dass ein Startup schnell groß und viel wert werden und auf einen schnellen Exil hinarbeiten muss und lässt die Möglichkeit langsamen, flexiblen, aber nachhaltigen Wachstums zu, wird es spannend…

Hier profiliert sich gerade eine neue – noch kleine, aber stetig wachsende – Gruppe von Gründern: Mütter, die oft noch vor der Geburt des ersten Kindes in klassischen Berufskarieren steckten und in ihrer neuen, nun völlig veränderten Lebenssituation eine “kreativen Schub” bekommen und wirklich umdenken. Mit Kind liegen die Schwerpunkte einfach anders – und dieser Unterschied ist für Mütter naturgemäß größer, als für Väter (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel).

Ein typisches Beispiel für dieses neu aufkeimende “Businessmodell” ist:

niesolo.de

Hier haben nicht nur Mütter auf eine frische neue Art selbst ein Startup gegründet, sondern es ist gleichzeitig ihr Geschäftsmodell anderen Müttern berufliche Kontakt- und Vernetzungsmöglichkeiten zu bieten. Auch hier ist zu beobachten: die Gründerinnen von niesolo arbeiten mit einem nachhaltigen Ansatz, bringen viele Kompetenzen mit und haben in ihrer Geschäftsentwicklung eine “elastische Flexibilität, mit der sie wach auf Entwicklungen und neue Ideen eingehen können ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren.

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4 Kinder, 1 Enkel, 1 Ehemann, Mompreneur: Gründerin der AKADEMIE FÜR MATRISOPHIE® mit MOTHERBOOK®, BLOMM + ...

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