Shanta Kumari und die Weisheit Indiens

Die Weisheit Indiens-mptherbook

Indien ist so weit entfernt, so undurchschaubar! Ein Land der Gegensätze, in dem so vieles dicht beieinander liegt.

Und haben wir nicht jüngst mit vor Schreck geweiteten Augen nach Osten geschaut, auf mehrere junge Männer, die in einem Bus einer jungen Medizinstudentin Unvorstellbares antaten.

Und nun Shanta Kumari auf dem Weltkongress für Philosophie in Athen. Ist sie eine Judith Butler in östlichem Gewand? Und hat sie recht, darauf zu verweisen, dass das abendländische Denken, die abendländische Philosophie durchaus nicht unproblematisch sei. Und ist es deswegen nicht unproblematisch, weil es nicht nur zu einer Entspiritualisierung der Welthaltung und der Lebensformen geführt hat, sondern auch von einem zutiefst einseitigem Begriff von Rationalität geprägt worden ist?

Ist es nicht auch ein Denken, dass hauptsächlich von Männern und von männlicher Rationalität geprägt ist und gibt es ein ernst zu nehmendes Philosophieren, das sich  aus anderen Wurzeln speist?

Artikel von

1 Tochter, 1 Sohn, verh., Dr. phil., Lehrtätigkeit (TU, Gymn.)

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