Neues fürs junge Netzgemüse – Techspaghetti & Toywheel

Für uns Eltern ist das Thema Medienkompetenz, besonders bei den neuen Medien, ein schwieriges Unterfangen. Hin und wieder passiert es, dass meine zweijährige Tochter zu mir kommt und fordert „Mama, Eibäd?“ Einerseits bin ich verunsichert, ob es nicht grundsätzlich zu früh ist, andererseits bin ich überzeugt, dass wichtig ist, sie so natürlich und offen wie möglich an Tablet, Smartphone und Co heranzuführen. (Keine Angst, sie liebt auch Bücher, ist viel draußen und die meiste Zeit jagt sie Käfern und Ameisen hinter her). Die Debatte ist groß und meine Für und Wieder sind ellenlang. Um so besser finde ich alle Projekte, Ideen und Programme, die dieses Heranführen durchdacht unterstützen und uns Eltern darin bestärken den richtigen Umgang mit dem Thema zu finden. Heute möchte ich Euch gerne zwei davon vorstellen.

 

TechSpagetti – Creative Technology Education for Kids

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Eines dieser Programme ist das Berliner Startup TechSpagetti, welches browserbasierte Lernprogramme für 6- bis 12-Jährige entwickelt und bisher vor allem auf Freeware von Apple zurückgreift, um diese anschaulich und kindgerecht zu erklären.

 

„Niemand weiß, was die Welt von morgen für Kinder bereithält. Wir wissen aber, dass sie ganz anders sein wird als die Welt von heute,“ erklärt Mitgründer Elliot Tabachnik im Interview mit Gründerszene.de. „Das grundsätzliche Wesen der Arbeit verändert sich bereits rapide – viele der Laufbahnen, auf die wir Kinder vorbereiten, existieren heute schon nicht mehr. Wir müssen also kreative, wissensdurstige Forscher ausbilden, die unabhängig denken, Probleme lösen und Technologie zur Kommunikation nutzen können.“

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Durch den Spaß am Basteln der (bisher) Videos oder Audiostücken kann sich der digitale Nachwuchs Fähigkeiten spielerisch aneignen und ausbauen. Geplant ist übrigens damit auch an Schulen zu gehen um es gemeinsam mit den Lehrern in den Unterricht zu integrieren.

 

Toywheel – Toys Reimagined. For Digital Age.

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Als zweites möchte ich Euch gerne Toywheel vorstellen. Die drei Gründer von Toywheel  haben es sich zur Aufgabe gemacht den digitalen Nachwuchs zu begeistern und die digitale Welt mit der realen Abenteuerwelt der Kinder zu verbinden. Die erste App des Berliner Jungunternehmens nennt sich “Toy Car RC”.

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Mit dieser können die Kinder auf dem Tablet ein digitales Autorennen fahren. Das Aufregende an dem Spiel ist die Rennstrecke. Der Parcours dafür setzt sich nämlich aus dem realen Hintergrund, welcher durch die Kamera des Tablets ersichtlich ist und einem darauf aufbauenden digitalen Hindernissen und Features zusammen. Und weil das so kompliziert zu erklären und viel einfacher zu veranschaulichen bzw zu bedienen ist, seht selbst:

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Solltet Ihr noch weitere tolle Onlineangebote für Kinder kennen, die es uns Familien erleichtern das Junge Netzgemüse in die große digitale Welt zu entlassen, dann schreibt uns gerne einen kleinen Kommentar dazu.

 

 

Artikel von

Jungmutter einer kleinen Tochter, Mompreneuer, Master in interkultureller Kommunikation, ausgebildete Mediatorin

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