Mothers und Others

 

Noch gestern habe ich mich mit meiner Kollegin darüber unterhalten, dass Frauen die aus unterschiedlichen Gründen keine Kinder haben können oder wollen in der Identitätsentwicklung von Mädchen zur Frau zur Mutter irgendwann auf der Strecke bleiben.

 

Besonders ab einem bestimmten Alter, meinte meine Kollegin, sind sie meist die Außenseiter, die mit Mitleid oder Verständnislosigkeit für ihre Entscheidung von ihrem Umfeld (meist mütterlastig) beäugt werden. Und sie hat gewissermaßen Recht! Es ist ja eigentlich schlimm genug, dass wir uns in unserem Schubladendenken so schnell urteilen aber eine (nicht ganz unbeachtliche) Gruppe an Frauen und ihre Lebensentscheidungen mehr oder weniger keinen Platz geben scheint mir falsch.

 

Ich habe mich also sofort auf die Netzsuche gemacht, um herauszufinden, ob nur uns dieser Gedanke kam oder sich auch schon andere mit den „Nichtmüttern“ als (vielleicht sogar demografisches Markt-)Segement beschäftigt haben.

 

Wie soll es auch anders sein, auf der amerikanischen Seite Upworthy bin ich fündig geworden und habe folgendes Video gefunden:

 

 

Das Video ist zwar sehr marktforschungslastig und besteht aus Daten, die den US Markt betreffen, aber hat – wie ich finde – eine durchaus berechtigten und guten Ansatz, dass die Mothers ohne „M“ nicht unter den Tisch gekehrt werden sollten. Sie sind nicht wenige und müssten genauso definierbar und auffindbar, wie die Silver Surfer oder eben Mütter, Eltern etc sein.

 

Ich bin gespannt wann und in welcher Form (und ob überhaupt) in Deutschland darüber gesprochen wird.

Artikel von

Jungmutter einer kleinen Tochter, Mompreneuer, Master in interkultureller Kommunikation, ausgebildete Mediatorin

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