Männer, Frauen und all das

tropical macho

Sie ist wieder da: Die Geschlechterdebatte! Vorige Woche legte Ralf Bönt vor: Der Feminismus hat sich verirrt Ja, wir leben im Patriarchat. Aber es sind die Männer, die viel mehr und heftiger daran leiden als die Frauen. Ein Aufschrei und drei Forderungen. FAZ

Antonia Baum antwortete umgehend: So einfach ist es nicht Das Patriarchat schadet auch den Männern, sagt Ralf Bönt. Das ist, für sich genommen, eine phantastische Erkenntnis. Er sagt, der Feminismus irrt. Stimmt. Leider irrt auch Bönt. Eine Replik. FAZ

Das erinnerte mich daran, dass Harald Martenstein im Juni sich in gewohnt provokanter Manier zur Genderforschung geäußert hatte: Schlecht, schlechter, Geschlecht Die Genderforschung behauptet, dass die Unterschiede zwischen Mann und Frau kulturell konstruiert sind. Unser Autor ist sich da nicht so sicher. ZEIT

“Keine falschen Schlüsse ziehen” Und was sagt die Biologie? Ein Gespräch mit der Psychologin Doris Bischof-Köhler über die großen Unterschiede. ZEIT

Na klar, es hatte geharnischte Reaktionen gegeben: Biologistische Grenzziehungen Die Unterstellungen sind bekannt: Genderstudies sind unwissenschaftlich. Das „Zeit-Magazin“ versucht diese Debatte neu zu entfachen – eine Replik. taz

Schlecht, schlechter, Gender Männer sind anders, Frauen auch. Zu dieser Erkenntnis kommt Harald Martenstein in Der Zeit – und hat bei seiner Beschäftigung mit der Genderforschung doch erstaunlich wenig gelernt. European

Klar, Herr Martenstein darf hier nochmal entgegnen: Über den Unterschied zwischen Kritik und Beschimpfung Harald Martenstein schreibt polarisierende Texte und wird dafür von den Lesern in die Mangel genommen. Hier liefert er eine Anleitung für die perfekte Kritik. ZEIT

Artikel von

2 Töchter, 1 Sohn, verheiratet, Online-Redakteurin, Coach

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