Kinderbetreuung finanziert sich selbst

curious baby boy studying nursery room

Was das wieder alles kostet! Das Recht der Kinder (und der Eltern) auf bezahlbare Betreuungsplätze halten viele Kommunen (vor allem im Westen und Süden des Landes) für eine unfinanzierbare Zumutung der Bundesregierung. Aber wenigstens spaßeshalber kann man ja auch mal so rechnen wie die Süddeutschhe Zeitung und das ifo Institut.

Mütter, deren Kinder einen Betreuungsplatz haben, arbeiten mehr und verdienen mehr Geld, als Frauen, die ihre Kinder selbst betreuen. So weit, so erwartbar. Interessanter ist, dass den Staat die Förderung von Kinderbetreuung kaum etwas kostet.Süddeutsche Zeitung

Familienpolitik: Kinderbetreuung offenbart großes Potenzial Die Förderung der Kinderbetreuung zählt zu den wichtigsten Instrumenten der Familienpolitik, insbesondere die Tagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren rückte in den letzten Jahren in den politischen und öffentlichen Fokus. Ifo Institut

Artikel von

2 Töchter, 1 Sohn, verheiratet, Online-Redakteurin, Coach

2 Kommentare

  1. Michael at | | Rückmeldung abgeben

    Angenommen Sie hätten 1.800 EUR netto im Monat. Demgegenüber stünden Ausgaben von 4.000 EUR im Monat. Würden Sie dann auch behaupten, Sie finanzieren sich selbst? Sicherlich nicht.
    Aber um die Krippen in den Himmel zu loben ist neuerdings alles erlaubt. Sogar laut Studie des ifo-Institut eine Selbstfinanzierungsquote von 40,7% – 47,5% (siehe S. 198 im ifo-Forschungsbericht No. 59) kurzerhand einmal zu 100% zu deklarieren.
    Statt der Aussage “Kinderbetreuung finanziert sich selbst” wäre die Aussage “Kinderkrippen für den Staat 4x so teuer wie Betreuungsgeld” zumindest korrekt gewesen, aber wer will sich schon mit Fakten aufhalten.

    Vater von 4 Kindern

  2. Bummelwelt at | | Rückmeldung abgeben

    Sehr interessanter Artikel und ein ebenso interessater Kommentar von Michael. So hatte ich die Lage noch nicht gesehen.

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