Ist es Wahnsinn heute Kinder zu bekommen oder sollte man es einfach tun?!?

Family hands on team - Motherbook

Kinder zu bekommen scheint ein sehr schwieriges Thema zu sein – das ist erstaunlich und traurig.

Kontrovers diskutiert in den Medien und – abstrakt analysiert – insbesondere für Frauen riskanter und belastender hinsichtlich ihrer eigenen Biographie als während der gesamten Zeit nach den 2. Weltkrieg. Die objektiven Bedingungen für Frauen haben sich erschwert, die Erwartungshaltung der Frauen – auch an sich selbst – ist komplex gewachsen und Gleichberechtigung ist zu Gleichmacherei verkommen. Die wesentlichen Unterschiede zwischen den Geschlechtern werden nicht gesehen und unterbewertet. Familienplanung hat sich zu einem gesellschaftlichen Reizthema entwickelt, weshalb sich viele Frauen trotz abstraktem Kinderwunsch gegen eigene Kinder entscheiden.

In diesem gesellschaftlichen Klima trotzdem Kinder zu bekommen erfordert großen Mut oder einen unbändigen Optimismus. Zusätzlich ist es eine Tatsache, dass die Kinderzahl mit steigendem Bildungsniveau der Frauen absinkt. Das provoziert folgende journalistische Wortgefechte wie die folgenden beiden:

Muss man heute wahnsinnig sein, um ein Kind zu kriegen?!?

“Die tollste Sache der Welt ist in unserer Gesellschaft für viele zu einem Albtraum geworden. Wie könnte man das wieder ändern?”

Die Antwort darauf:

Ihr wollt Kinder? Dann kriegt sie doch!

“Sind der Kapitalismus oder die Optimierungsgesellschaft schuld, wenn keine Kinder mehr geboren werden? Keines von beiden, das ist eine Ausrede. Eine Antwort auf meine Kollegin Antonia Baum.”

Spannend … das Bewusstsein der potenziellen Eltern braucht in seiner Entwicklung noch “Quantensprünge”, um die Veränderungen zu bewirken, die eine echte Wahlfreiheit für Lebensmodelle möglich machen wird. Die “Generation Y”, die alle betonierten Grundsätze selbstbewusst in Frage stellt und ganz eigene Denkmodelle umzusetzen versucht, hat das Potenzial die Maßstäbe für Lebensqualität neu zu definieren und absolut unerwartete Akzente zu setzen. das lässt hoffen, dass der “Mut zum Kind” ein “neuer Trend” werden könnte. Denn: hat man den Mut und die Kraft die von der Wirtschaft geforderten Standards zu hinterfragen und sich ihnen teilweise zugunsten eigener Definitionen zu widersetzen, kann es doch auch sein, dass zu den eigenen Definitionen gehört ein Leben mit Kindern führen zu wollen. Nicht nur mit Kindern, sondern vielleicht sogar mit Zeit für Kinder…

Familienplanung?!?-Motherbook

Artikel von

4 Kinder, 1 Enkel, 1 Ehemann, Mompreneur: Gründerin der AKADEMIE FÜR MATRISOPHIE® mit MOTHERBOOK®, BLOMM + ...

Hallo,
Bitte hinterlassen Sie uns einen Kommentar.

Die Motherbook-Autoren versuchen, alle unerwünschten Beiträge fernzuhalten. Trotzdem ist es uns nicht möglich, alle Beiträge zu überprüfen. Motherbook kann deshalb nicht für den Inhalt der Beiträge verantwortlich gemacht werden. Jeder Nutzer trägt für seine Beiträge die Verantwortung. Wir weisen darauf hin, dass Beiträge, die gegen geltendes Recht verstoßen, auch im Internet der Strafverfolgung unterliegen und zur Anzeige gebracht werden können.

Kommentar hinterlassen