Heut(zutag)e im Oberholz

Mütter-ihr habt die Wahl........!“Heute im Oberholz

Fette fette Milch rinnt. Alles voller Sauger. Saugen ohne Reue. Saugen mit Ausblick. Ausblick auf Sauger. Saugen ohne Sinn und Verstand. Fette fette Milch rinnt. Aus Poren. Fette fette Milch quillt. Aus geschwellten Brüsten. Fette fette Milch läuft. Über Tische und Bänke. Einfach weitersaugen – Mutti wischts auf!”

(von meiner Mitbewohnerin)

Wir aka [n]nM’s (noch nicht Mütter) fragen uns:

Haben (hatten) sM’s (schwäbische Muttis) das Recht, jede Bar in unserem Kiez in eine Milchbar zu verwandeln?

Warum ziehen wir nicht wie alle anderen normalen Leute in unserem Alter nach Neukölln (wo es noch richtige Bars gibt)?

Was ist normaler (in unserem Alter) – Mutter sein oder am Abend das Haus verlassen ohne Rücksicht auf ein (eventuelles) Morgen?

Wann werden wir M’s sein? Nicht vor Übermorgen.

Wollen wir eine Gettoisierung der M’s (damit wir nicht ständig an Übermorgen denken müssen)?

Oder hat die Gettoisierung schon längst stattgefunden (Pberg-Getto)?

Muss man stehen bleiben an einer roten Ampel, weil neben einem eine M mit N steht (Nachwuchs)?

Oder wollen wir eine autofreie Zone im Getto? Das wäre vielleicht nicht schlecht für die Zeit nach der Wende (wenn ich M bin).

Dennoch bliebe die Frage: Wo ist der Platz für M’s in den Köpfen?

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