Grundgedanken zu MOTHERBOOK

Motherbook - Warum Motherbook? Sonnenuntergang

Die Grundgedanken zu MOTHERBOOK zeigen auf warum dieses Projekt so wichtig ist.

Hier geht es einerseits um die Stärken und Unterschiede der Geschlechter, andererseits um bestmögliche Entwicklungsbedingungen für Kinder. Es geht darum das Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass es sich lohnt, Liebe als Basis für das Zusammenleben der Menschen zuzulassen, zu stärken und ihr dauerhaft als gestaltbaren Prozess im Zentrum des Lebens viel Raum zu schaffen. Dazu gehört auch sich neuen Denkansätzen zu öffnen und sich in Freiheit für Bindungen zu entscheiden und diese dann aktiv konstruktiv zu gestalten. Ebenso benötigt man einen klaren Blick auf einige Phänomene unseres menschlichen Wesens.

Der einzige Unterschied zwischen Männern und Frauen ist auf genetischer Ebene das X- und das Y-Chromosom, allerdings mit weitreichenden Folgen.

 

Kinder bekommen unter Einsatz des eigenen Lebens

Daneben ist ein weiteres Faktum näher zu beleuchten: Frauen bekommen die Kinder und zwar unter Einsatz ihres Lebens- nach wie vor… Es ist ein Privileg und eine existenzielle Erfahrung zugleich einem anderen Menschen ins Leben zu verhelfen: jeder Atemzug, jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Gefahr der Mutter teilt sie mit dem noch ungeborenen Lebewesen und prägt es damit maßgeblich. Damit trägt sie eine große Verantwortung für dieses andere Leben und das unwiederbringlich und lebenslänglich.

Die Verbindung zwischen Mutter und Kind ist zwar störanfällig und empfindlich, aber auch eine große Chance. Die Verbindung der Mutter mit einem Ungeborenen ist die innigste zwischen Menschen mögliche, auch wenn sie ausschließlich nonverbaler Art ist, ist sie von höchster Komplexibilität und größter Tragweite. Sie braucht Raum, ist schutzbedürftig- idealerweise durch den Miterzeuger dieser Situation- und ist eine Grenzerfahrung bester Qualität.

Das wurde in den Jahren seit Beginn der Emanzipationsbewegung von uns Frauen selbst vollständig zurückgestellt, weil wir ausprobiert und uns und dem Rest der Gesellschaft bewiesen haben, dass wir alles können und vieles davon auch besser. Nur ist dabei aus dem Blick geraten, wie eine gesunde Balance zwischen dem was möglich und dem was sinnvoll ist und eine hohe Lebensqualität für alle Beteiligten bedeutet, aussieht.

 

Die Wahlfreiheit der Frauen

Es gibt zum ersten Mal in der Geschichte der uns bekannten Kulturen die Situation, dass Frauen wirklich die freie Wahl haben, welche ihrer Anlagen sie in ihrem Leben zur Entfaltung bringen wollen. Diese Entscheidungsfreiheit eröffnet eine völlig neue Perspektive und beinhaltet neben allen anderen Möglichkeiten immerhin auch die, dass die Menschheit ausstirbt…

Frauen können Staaten lenken, Konzerne gründen, führen sowieso und auch alle anderen Optionen stehen ihnen offen. Diese Wahlfreiheit im Bewusstsein habend eröffnet sich ein Blick auf die Menschheit, der das zwischenmenschliche Gefüge wie von selbst ordnet. Der Schlüssel zur Zukunft liegt damit eindeutig in weiblicher Hand.

Nun ist es von großer Bedeutung, wie diese Tatsache umgesetzt und mit Leben gefüllt wird. Einen Fehler jedenfalls gilt es zu vermeiden: den Teil der Menschheit, der aus nur schwer nachvollziehbaren und noch näher zu analysierenden Gründen bisher fast unisono meinte, der maßgeblichere zu sein, gilt es gleichberechtigt mit einzubeziehen… Und nicht nur das, sondern sich darüber klar zu sein, wie wichtig und angenehm es ist, von der archaischen Andersartigkeit des anderen Geschlechtes zu profitieren.

Ungleichheit als Chance

Männer und Frauen sind nicht gleich- und das ist gut so! Im Unterschied liegt ein großer Reiz. Die Unterschiede- schon genetisch manifestiert- sind größer als lange angenommen, jedoch auf eine andere Art. Der Weg, der die Aspekte herausstellt, die zwischen den Geschlechtern gleich sind, führt über einen großen Umweg zu den Aspekten, die eben nicht gleich sind. Diese gibt es und sie sind zahlreich, wichtig und gut. Neben der genetischen Manifestation zeigt das praktische Leben ganz vordergründig die Komponenten der Diversität zwischen den Geschlechtern.

Diese herauszuarbeiten in dem Bewusstsein ihrer Wichtigkeit und auch Attraktivität ist eine Herausforderung für die Zukunft, der zu stellen wir uns nicht mehr weiter verschließen sollten. Daraus und mit Einbeziehung weiterer Aspekte werden neue Lebensmodelle resultieren, die die Chance in sich bergen, wesentlich menschengerechter und lebensfreundlicher zu sein als die in der Vergangenheit gelebten.

Allein die Tatsache, dass die genetische Abweichung der Menschen unterschiedlichster Länder untereinander wesentlich kleiner ist als der Unterschied, der sich durch die beiden X- und Y-Chromosomen manifestiert, müsste ausreichen, viele der bisher an Bedeutung anders gewichtig eingeschätzten Unterschiede zu neuer Einordnung zu verhelfen.

Es wird also neben der Gleichberechtigung aller auf der Erde lebenden Menschen festzustellen bleiben, dass eine unterschiedliche Aufgabenverteilung sinnvoll und wichtig ist. Auch die Tatsache, dass nicht jede Aufgabe jedem möglich ist, führt dann zu einer respektvollen Einschätzung eines jeden gegenüber den Tätigkeiten und den Lebensmodellen des anderen.

 

Mutter werden als Schlüsselfrage der Zukunft

So wird eine Frau, die die Chance ergreift Mutter zu werden, zu einer zentralen Figur im Miteinander der Menschheit. Der bewusste Umgang mit diesem Themenkreis wird zur Schlüsselfrage der Zukunft. Die damit verbundene Verantwortung ist nicht deligierbar- aber verantwortungsbewusstes Handeln ist trainierbar. Hier sind wieder die Mütter gefragt: als Trainer, als Coaches, als Vorbild. Diese Rolle zu übernehmen bedeutet ein lebenslanges Lernen, an sich arbeiten und verantwortungsvolles  Weiterentwickeln, weil diese Aufgabe nicht endlich ist.

Die Entwicklung der Menschen zu souveränen, aufgeklärten Bürgern dieser Erde voranzutreiben hat absolute Priorität. Gelingt dieses im Zusammenspiel der Geschlechter, so ist eine wesentliche Basis dafür geschaffen, dass sich die Menschheit als Ganzes eine realistische Zukunftsperspektive schaffen kann.

Den Schlüssel dazu hält die weibliche Hälfte der Spezies in ihrer Sphäre vom ersten Tag des noch ungeborenen Lebens in ihr an. Kann diese Hälfte es schaffen die männliche mit einzubeziehen, ihr wichtige Aufgaben zu überlassen, eben auch solche, für die sie selbst in großen Teilen ihres  Lebens keinen Raum hat, so kann es eine friedensbasierte Zukunftsfähigkeit der Menschheit geben.

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4 Kinder, 1 Enkel, 1 Ehemann, Mompreneur: Gründerin der AKADEMIE FÜR MATRISOPHIE® mit MOTHERBOOK®, BLOMM + ...

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