Artikel von

2 Töchter, 1 Sohn, verheiratet, Online-Redakteurin, Coach

Ein Kommentar

  1. Hans-Dietrich Fritsche at | | Rückmeldung abgeben

    mal umgekehrt – ein guter Beitrag, er passt von Afganistan bis BRD, von USA bis Russland

    …muss man sich deswegen als Mann schlecht fühlen. Allerdings fehlt dieser Gesellschaft die Idee, wie man den Bedürfnissen des männlichen Teiles der Bevölkerung Rechnung trägt, der den Jagdinstinkt zur Vervollständigung seines Seelenlebens austrainieren muss – heute leider an der Börse und im Geschäft. Da dieser Instinkt aber generell wertfrei agiert und damit den Schaden von Heuschrecken anrichtet, braucht man wohl neue Aufgabenfelder. Auch muss man bei doppelter Lebenserwartung einen zweiten Lerngang einbauen, so mit 50, um der ruhigeren Phase des Lebens neue Aufgaben beizubringen. Frauen haben es einfacher, Kinder raus, Sport, Yoga, Wellness, soziales Engagement. Ihre Frau ist perfekt. Männer machen weiter wie bisher, am Rande beteiligt bei der Erziehung, unflexibel für wesentliche Änderungen. Schon scheitern Ehen. Die Frau startet nochmal richtig durch – in jeder Hinsicht!, der Mann baut schon ab – böse betrachtet, das Schicksal der Spinnenmännchen. So funktioniert eine Gesellschaft nicht, darum schuf der Mann das Patriarchat – auch keine Lösung – außer das Recht des körperlich stärkeren. Der Islam ist auf diesem Niveau stehen geblieben.

    Um diese Welt überleben zu lassen muss nicht nur das Wirtschaftssystem renoviert werden, partiell ersetzt werden. Es müssen neue Geschlechterrollen gefunden werden, weil es nach religiöser Auffassung zwei halbe Wesen gibt, die zusammen ein ganzes bilden (sollten, statt den Egoismus individualistisch gegeneinander zu pflegen) – einerseits, andererseits die Urinstinkte beider Geschlechter eine Harmonisierung brauchen, die die Instinkte auf den Erhalt unserer Lebensgrundlage lenken. Die Jagt ist die Hilfe für die Menschen, die unter fatalen Bedingungen existieren, weil sie die Gesellschaft vergessen hat oder weil die Ordnung alt und krank ist. Dazu benutzt man keine uranverpacktes Blei, sondern Worte von Religion zu Religion, von Frau zu Frau, von Mann zu Mann, lässt voneinander lernen, Deine Probleme, meine Probleme, Deine Tradition und Würde, mein Wissen um das tägliche Überleben.
    Mit immer neuen Konsumspielzeugen für die Mülltonne laufen wir immer tiefer in die Sackgasse, mit immer komplizierteren Methoden der Wirtschaft, der Sozialwissenschaften trennen wir oben von unten und vertikalisieren die Menschheit, statt sie zu horizontalisieren. Geburtenregelung bedeutet Verstand, Wissen, Verantwortung, Ganzheitliches Denken statt Diversifikation, bedingten Wohlstand, fordert den Aufbau des Mittelstand, bedeuten Liebe für das Ganze, nicht Konkurenzkampf gegen alle. Die primitivierte Aristrokratie ist heute der dekadenten Oligarchie gewichen, verpackt als Demokratie zur besseren Verdaulichkeit. Um also dem Mann ein anderes Selbstverständnis zu geben, darf ich ihn nicht umdrehen, aber vielleicht etwas ablenken – Ziel Umwelt, Ziel Lebenserhaltung, Ziel Familie!

    Ich bin zu einer Maparolle verdammt mit 4 Töchtern und gelinde gesagt bescheidenen Aussichten im Hinblick auf Frauen. Wenn es denn anders ist als in dem Artikel, wird man gelobt, bedauert – 4 Töchter und keinen Sohn und ermuntert – aber…! Leider, es passt auch nicht zu meinem Beruf, habe viel zu wenig Zeit, zu wenig Werbung, das falsche Lebensmodell – Idealist.

    Was macht das Haus? Was macht der Sohn?

    Ich wage es gar nicht sie anzusprechen, sie sind beide soviel unterwegs und eingespannt und haben ihre Probleme – aber soetwas wie ein Leuchtturm in der Klasse. Muss mal gesagt sein.

    Mir hat es Spaß gemacht, die Kinder im Garten zu begleiten und es beruhigt meine sozialistische Seele nicht gänzlich dem Egoismus zu verfallen. Wenn das weiterhin ginge, stehe ich gerne zur Verfügung.

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