Familienministerin Kristina Schröder wünscht sich mehr Zeit für ihr Kind

Familie und Karriere

Familienministerin Kristina Schröder möchte künftig mehr Zeit für ihre zweijährige Tochter haben. Damit gibt sie dem von ihr erkannten besonderen Nähebedürfnis und -verlangen zwischen Mutter und Kind nach. Die Erkenntnis der doch  größer als bisher angenommenen Unterschiede zwischen den Geschlechtern und die Tatsache, dass alles andere im Leben aufschieb- und nachholbar ist, bewegte sie zu diesem Schritt.

Diese Entscheidung hat eine besondere Qualität, weil Kristina Schröder bereits drei Monate nach der Geburt ihrer Tochter wieder voll in ihr Ministeramt eingestiegen ist und damit zunächst als Vorbild und Vorreiter für zukünftige Mütterbiographien zu dienen schien. Der allseits bekannte gesellschaftliche Druck auf junge Frauen und Mütter, möglichst nahtlos an der Erwerbsbiographie zu arbeiten, ist inzwischen so stark angestiegen, dass es schon viel Mut von Müttern braucht eine  souveräne und eigenständige Entscheidung zu treffen.

Aber an diesem Punkt wird Kristina Schröder zum Vorbild: für das vermeintliche Problem mit dem ersten Kind sich zwischen Beruf und Kariere entscheiden zu  müssen, das fast alle Neu-Mütter bewegt, hat sie für sich eine Lösung gefunden – wenn sie auch die Erfahrung brauchte, dass die von ihr verpassten Ereignisse im Leben ihres Kindes nicht nachholbar sind…

Sich für mehr Zeit mit den eigenen Kindern zu entscheiden ist keine Frage für oder gegen eine Kariere. Dafür gibt es verschiedene Gründe:

    • Da sich unsere Lebenserwartung so vergrößert hat, bleiben viele Menschen in ihrem langen Leben sehr lange fit. Diese Kraft beruflich einzusetzen ist eine Herausforderung, ein Geschenk und auch eine Verpflichtung. Forscher empfehlen bereits jetzt längere Lebensarbeitszeiten.
    • Die Prognose für die demographische Entwicklung der nächsten Jahrzehnte zeigt, dass jedes hier geborene Kind sehr wichtig ist. Warum Frauen – besonders Akademikerinnen – oft weniger Kinder bekommen, als sie es eigentlich wollten, ist ein für die Zukunft lösbares Problem, wenn diese sich auf neue Lebensphasen-Modelle einlassen können: ein Abschnitt des jungen Erwachsenenlebens hauptsächlich den Kindern widmen, um anschließend die berufliche Kariere zu machen, die den eigenen Möglichkeiten entspricht.
    • Eine Lebensphase intensiv der Aufzucht von Kindern zu widmen würde nicht nur der Bindungsfähigkeit der Kinder zugute kommen, sondern die Erkenntnis fördern, dass diese Tätigkeit ein komplexer Lernprozess ist und den Eltern den Erwerb vieler neuer Kompetenzen ermöglicht.
    • Da die Belastbarkeit von Eltern trainiert wird, sind diese später auch beruflich besser einzusetzen.
    • Der Feminismus der letzten fünf Jahrzehnte hat viel bewegt, hatte in seinem Gleichheitsbestreben jedoch die Phänomene um die Fortpflanzung komplett ausgeklammert.
    • Dafür brauchen wir die MATRISOPHIE®. Hier werden alle Aspekte um das Mutter werden und sein natur-, geistes-  und kulturwissenschaftlich untersucht und definiert. Damit wird ein neues Bewusstsein, eine neue Art von “konstruktivem Feminismus” und ein neues Rollenbild entwickelt.
    • Ein positiver Nebeneffekt fällt dabei “nebenbei” an: Männer und Väter, die in ihrem Rollenverständnis verunsichert sind, können dann wieder ein neues und klar positiv besetztes Bild von dem entwickeln, was sie sind und sein möchten.

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4 Kinder, 1 Enkel, 1 Ehemann, Mompreneur: Gründerin der AKADEMIE FÜR MATRISOPHIE® mit MOTHERBOOK®, BLOMM + ...

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