Das Netz des Lebens bzw. die “Göttliche Mutter”

motherbook-Energie aus dem Ganzen

Vor kurzem war ich krank, ich fühlte mich erschöpft und ausgelaugt. Ich ging zu meiner Ärztin und sie veranlasste eine Blutuntersuchung, um u.a. zu sehen, wie gut oder schlecht die Mitochondrien mich mit Lebenskraft (ATP = Adenosintriphosphat) versorgen. (Auf welche Weise die Mitochondrien als Energielieferanten der Zellen fungieren, wurde 1949 von den Biochemikern Eugene Kennedy und Albert Lehninger detailliert geklärt.) Wir kamen ins Gespräch und ich erzählte ihr, dass ich an einem kleinen Vortrag über einen bestimmten Apekt der  Kant’schen Erkenntnistheorie im Lichte der Quantenmechanik arbeiten würde.  Sie empfahl mir die Lektüre von Alberto Villoldo und David Perlmutter “Das erleuchtete Gehirn”.

Darin fand ich eine Auseinandersetzung mit der Behauptung alter Schamanen, “sie hätten /bei der Herstellung von Curare, eines tödlichen Giftes, das in der modernen Anästhesie ebenso verwendet wird wie bei der Jagd, E.K./ auf Informationen aus der natürlichen Welt – der Biosphäre selbst – zugegriffen und sich der Weisheit eines Feldes /Wir hier in Motherbook nennen das Matrisophie, E.K./ bedient, das alles Leben durchdringt. Dieses Netz des Lebens, das sie göttliche Mutter nennen, ist ein lebendiges Energiesystem, an das alle Geschöpfe angeschlossen sind und das alle Geschöpfe unterstützt.” (S. 27)  Die Herstellung von Curare, so führen die beiden Autoren aus, hat nicht zufällig von den Schamanen und auch nicht durch Versuch und Irrtum entdeckt werden können,  weil der Gewinnungsprozess selbst süße Dämpfe freisetzt, die zum Tod des Herstellers  durch Lähmung der Atemmuskulatur führen. Es scheint also glaubwürdig zu sein, dass die Göttliche Mutter selbst sie unterwiesen hat.

Interessanterweise verknüpfen die Autoren die Vorstellung von diesem riesigen “Informationsspeicher” oder dieser riesigen “Energiematrix” (S. 27) mit Ergebnissen und Erkenntnisse aus der Quantenmechanik. Nachdem Einstein mit seinen Mitstreitern Podolsky und Rosen gegen die Erkenntnis, es könnte eine Informationsübertragung zwischen Elementarteilchen geben, die sich schneller als mit Lichtgeschwindigkeit übermittelt,  zu Felde gezogen war, entdeckten Wissenschaftler wie z.B. Schrödinger, Maturana und Varela, dass alle Teilchen im Universum miteinander in Verbindung stehen, dass sie miteinander “verschränkt” sind. Die Vorstellung eines solchen verschränkten oder vernetzten Universums “Göttliche Mutter” zu nennen erscheint nicht nur plausibel, sondern geradezu “natürlich”!

 

Artikel von

1 Tochter, 1 Sohn, verh., Dr. phil., Lehrtätigkeit (TU, Gymn.)

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